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Raimund Becker, Vorstand Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Matthias Drewniok, Geschäftsführer Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, Hallstadt
Die "Neue Brose Arbeitswelt" des international tätigen Automobilzulieferers Brose fördert ein kunden- und leistungsorientierteres Arbeiten in Entwicklung, Versuch und Vertrieb. Das Organisations- und Arbeitszeitmodell bietet den Beschäftigten eine Arbeitsatmosphäre, die von Offenheit, Kommunikation und Flexibilität geprägt ist.
Zudem eröffnet die variable Arbeitszeit den Beschäftigten ein modernes Arbeitsumfeld, das auch ausreichenden Spielraum zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zulässt. Beispielhafte Sozialleistungen mit außergewöhnlichen Verpflegungs-, Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen kennzeichnen überdies die innovative Arbeitsumgebung bei Brose, für die das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.
Richard Brunner, Geschäftsführer IHK Regensburg Geschäftsstelle Cham (Bayerischer Wald), Cham
„Der Bayerische Wald fällt Ihnen sicherlich nicht als erste Adresse ein, wenn Sie nach den führenden Wirtschaftsregionen in Deutschland gefragt werden. In dem einst strukturschwachen Gebiet an der Grenze zu Tschechien ist es gelungen die früheren Nachteile in Erfolge umzuwandeln und hervorragende wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen.
Mit dem ersten Platz im Bundeswettbewerb „Regionen der Zukunft“ hat der Landkreis Cham im Jahr 2000 erstmals aufhorchen lassen. Mit dem Kompetenznetzwerk Mechatronik Ostbayern, mit vielfältigen Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensiven und mit erfolgreicher Netzwerkarbeit hat sich diese Region ein innovatives und modernes Profil erarbeitet. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent und stetig steigenden Beschäftigungszahlen zählt der ostbayerische Landkreis Cham zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Bayern.
Der Vortrag zeigt Wege und Initiativen, wie durch ideenreiche Zusammenarbeit und ergebnisorientierte Kooperationen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung aus dem einstigen „Armenhaus“ des Freistaates ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum geschaffen, der durch seine hohe Lebensqualität für viele Arbeitnehmer zu einer echten Alternative zu den großen Wirtschaftsmetropolen in Deutschland erwachsen ist.“
Alfred Quenzler, Leiter zentrales Personalmarketing Audi AG, Ingolstadt
Die Audi AG ist nicht nur eine weltbekannte Produktmarke, sondern nimmt auch seit Jahren einen der vordersten Plätze unter den beliebtesten Arbeitgebern ein. In der jährlich durchgeführten Untersuchung des trendence Instituts machte Audi in diesem Jahr einen Sprung von Platz vier auf Platz zwei.
Der Vortrag zeigt Wege auf, wie man von einer Marke zu einer Arbeitgebermarkte kommt, wie Personalmarketing im Unternehmen entwickelt werden kann und welche Strukturen benötigt werden. Außerdem zeigt der Vortrag, wie eine wirkungsvolle Kommunikationsstrategie aufgebaut wird und welche Wirkung die einzelnen Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Prof. Dr.-Ing. Erich Kohnhäuser, Landesvertreter VDI Bayern und Mitglied der Vorstandsversammlung des VDI, Regensburg
Die international erfolgreiche deutsche Industrie steht vor der Herausforderung eines ausgeprägten Ingenieurmangels, der in den letzten Jahren einerseits wegen der hohen jährlichen Produktionszuwächse und andererseits durch einen gravierenden Rückgang der Absolventenzahlen in den Ingenieurwissenschaften besonders spürbar geworden ist.
Die Hochschulen haben darüber hinaus nachzuweisen, dass sie mit den neuen Bachelor- und Masterabschlüssen die Chance zur Qualitätsverbesserung ihrer Studiengänge nutzen.
Sarah Banasiak, Vereinsvorstand bonding-studenteninitiative e.V.
Bernhard Kraus, Geschäftsführer Schuler Automation GmbH & Co. KG, Hessdorf und Gemmingen
In unmittelbarer Nachbarschaft zu Großunternehmen der deutschen Industrie qualifizierten Mitarbeiternachwuchs zu gewinnen und Leistungsträger auf Dauer im Unternehmen zu halten – das ist die Herausforderung, der sich Schuler Automation seit Jahrzehnten erfolgreich stellt.
Ideenreichtum bei der Personalsuche, interessante Tätigkeitsfelder, frühzeitige Einbindung in Projektarbeit und – verantwortung sowie flache Hierarchien sind nur einige Eckpunkte für den nachhaltigen Erfolg. Dazu gehören neben den hohen technischen Herausforderungen aufgrund der permanenten Produktentwicklung auch die offene Kommunikation, die wichtige Entscheidungen für jeden Mitarbeiter transparent erscheinen lassen. Auch die gesunde Mischung zwischen jungen und erfahrenen Mitarbeitern trägt zum Erfolg des Unternehmens bei.
Dies impliziert auch einen spezifischen Umgang mit den älteren Mitgliedern der Belegschaft, die dadurch eine besondere Wertschätzung ihrer Arbeit erfahren.
Dr. Melanie Huml, Staatssekretärin im bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, München
Dr. Melanie Huml ist als Arbeitsstaatsekretärin u.a. für berufliche Bildung und die Ausbildungsstellensituation in Bayern zuständig. Die politsche Verantwortung für die Sicherung des qualifizierten Nachwuchses beginnt bereits im Kindergarten und setzt sich über die unterschiedlichen Schulformen bis hin zu Hochschul- oder Ausbildungs- und Weiterbildungsprogrammen fort.
Frau Dr. Huml zeigt in Ihrem Vortrag Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Bildung, Wirtschaft und Politik für effiziente und bedarfsorientierte Bildungssysteme.
Fritz Dittrich, Gymnasiallehrer für Wirtschaft und Recht, Marie-Therese-Gymnasium, Erlangen
Prof. Dr. Peter Sperber, Vizepräsident FH Deggendorf, Deggendorf
Eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft führt nicht nur zu einer deutlichen Stärkung des regionalen Wirtschaftsstandorts sondern trägt maßgeblich zum Erfolg einer zukunftsorientierten Hochschulentwicklung bei. Durch die konsequente Ausrichtung der Hochschulstrategie auf Anforderungen der Unternehmen sehen beide Seiten enorme Vorteile.
Die Unternehmen gewinnen hoch motivierte, anwendungsnah ausgebildete Mitarbeiter, die schon während des Studiums an relevanten Problemen arbeiten, die Nutzung der hochentwickelten Labore durch die Firmen führt zu einer marktnahen Stärkung der Entwicklungskompetenz der regionalen klein- und mittelständischen Industrie. Die Hochschule stellt über die enge Kooperation sicher, dass das Ausbildungsangebot den Marktanforderungen genügt, sie gewinnt weitere Finanzierungsmöglichkeiten zur Weiterentwicklung der technischen Ausstattung und bietet ihren Absolventen sichere Arbeitsplätze – wichtige Argumente im Konkurrenzkampf um qualifizierte Studierende.
Welche Möglichkeiten und Chancen sich aus so einer Politik ergeben können, zeigt der Erfolg der Hochschule Deggendorf, die den Ausbau der Industriekooperation und anwendungsorientierter Forschung als strategisches Ziel ihrer Hochschulpolitik definiert hat. Durch konsequente Nutzung der Möglichkeiten und durch Schaffung eines entsprechenden Freiraums für die Professoren konnte sich die Hochschule in den Bereichen Studentenentwicklung, Ausbildungsqualität, Weiterbildung und industriegetriebener Forschung in der deutschen Spitzengruppe etablieren, sie wird von der Industrie anerkannt und verstärkt als Kooperationspartner gesucht.
Frank Ross, Personalberatung, vorm. Leiter zentrales Hochschulmarketing ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
Dr. Armin Trost, Professor für Human Resources Management an der Hochschule Furtwangen und Partner der PROMERIT AG.
Der Aufbau einer Arbeitgebermarke wird seit Jahren als Möglichkeit diskutiert, talentierte und qualifizierte Kandidaten zu gewinnen. Es geht darum, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und zu präsentieren, wobei klassische Ideen aus dem Marketing zur Markenbildung übernommen werden.
In diesem Vortrag wird ein kritisches Resumee über bisherige Bemühungen einer Arbeitgebermarkenbildung gezogen. Es wird deutlich werden, dass der Aufbau einer Arbeitgebermarke deutliche Grenzen hat, aber in der Entwicklung und Kommunikation überzeugender Argumente an für das Unternehmen erfolgskritische Zielgruppen erhebliche Chancen liegen.
Dr. Erich Wühr, Geschäftsführer Corporate Excellence Consult, Chamerau
Gesundheit ist mehr als das Fehlen von Krankheit! Gesundheit entsteht, wenn der Mensch im Beruf wie im Privatleben gesundheitsbildende Werte schöpfen kann.
Solche Werte sind: Sinn, persönliche Weiterentwicklung, Lernen und Wachsen, Verhaltensautonomie, soziale Geltung und Anerkennung usw.. Die verantwortungsbewußte Führung schafft Arbeitsbedingungen, in denen die Mitarbeiter diese Werte schöpfen können. Gesundheitsmanagement im Unternehmen ist also eine natürliche Aufgabe der Führung... .